Donnerstag, 23. Oktober 2008

Möhrensuppe und Hirsebrei!

Special: Fotos unserer Wohnung!

         

Heute Abend hatten F. und ich endlich einmal offiziellen Besuch in unserer bescheidenen Hütte zu empfangen. Zwar war es keine Delegation der Regierung von Québec, die sich mit einem einschneidenden Lächeln dafür entschuldigt hätten, unzählige unlesbare und zudem unlogisch aufgebaute Parkschilder an allen erdenklichen Straßen angebracht zu haben, die vor allem F., aber auch I., meine Deutschlehrerin, die als gebürtige Montrealaise genug Zeit damit verbracht haben sollte, diese Schilder innerhalb der letzten Jahrzehnte eingehend zu studieren, stetig durcheinander bringen und sie an einem zügigen, geschmeidigen Parkvorgang hindern. Dafür jedoch gaben wir uns mit eben jener Isabelle ein Stelldichein, welches sich vom kulinarischen Aspekt gewaschen hatte. Welchen Spaß es machte, sechs Gänge vorzubereiten, von denen am Ende der fünfte doch weiterhin der Dinge im Kühlschrank harrt, da das Fassungsvermögen unserer Bäuche nicht ausreichte, kann ich zwar leider nicht fotografisch dokumentieren, jedoch kann ich euch exemplarisch die Liste der kulinarischen Köstlichkeiten präsentieren.

       

Wir begannen mit getoastetem, mit Knoblauchh eingeriebenem Brot und Oliven. Eine Möhren-Orangensuppe (danke noch einmal für dieses Rezept an Christine!) folgte und machte Käse-Tomaten-Muffins Platz. Hernach versuchten wir uns an Käsespätzle, die uns - durch ein Nudelsieb gepresst - gut gelangen, begleitet von einer in Speckwürfeln angebratenen Champignon-Spinat-Kombination. Den Nachtisch stellte Griesbrei mit Erdbeer-Pflaumen-Pürree dar. Hat man ein derart üppiges Mal genossen, fällt es schwer, die letzte Runde des Tages mit dem Tier mit wie gewohnt flottem Schritt zu absolvieren. Nun werden wir aber zufrieden mit diesem Abend ins Bett fallen.

             

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