Dienstag, 20. Januar 2009

Not-OP

Vor 4 Tagen fuhr F. zum Gassigehen auf den Mont Royal inmitten der Stadt, kam nach 3 Stunden wieder heim und ließ ein kleines Licht am Rückspiegel des Autos versehentlich brennen. Ich bemerkte dies nach etwa 6 Stunden und ließ, in Kontrollwahnsinn aber ohne die nötige Weitsicht, das Auto an, um die Lebenskraft unserer Autobatterie zu überprüfen. Erleichtert, daß sich der Motor regte, schliefen F. und ich an diesem Abend ein. Erst am nächsten Morgen offenbarte sich uns das Malheur - unser Auto erwies sich so tot wie das von J. im Oktober erlegte Eichhörnchen. Auch die Starthilfe am folgenden Abend blieb erfolglos. So standen uns und J. drei Tage zu-Fuß-bewegen in Montréals städtischer Betonlandschaft bevor. Um dem Dilemma ein schnelles Ende setzen zu können, wurden wir noch am selben Abend Mitglied beim CAA (nordamerikanischer ADAC). Dessen Dienste konnten wir heut morgen endlich entgegen nehmen. Und siehe da: eigenen und fremden Befürchtungen von beschädigtem Anlasser, gefrorenem Treibstoff, anderen eingefrorenen Flüssigkeiten, vielleicht sogar finanziellem Totalschaden und unseren Notplanungen, die auf einen Abbruch des Auslandsaufenthaltes für F. und J. hinausliefen, zum Trotz läuft unsere Paulette nach Herz-OP wieder schnurrend wie eine Katze. HALLELUJA!

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