Donnerstag, 28. Mai 2009

Arsch frißt Hose auf kanadisch

Vor Kurzem genossen F., J. und ich auf den weißen Liegestühlen im Garten unseres Hinterhofes die Frühlingssonne. Da unser Nachbar diesen Flecken Erde unheimlich mühevoll pflegt, hat er sich von Unmassen von Schnee befreit zu einem herrlichen grünen beinahe-Dschungel entwickeln können. Wir nutzen die wilde Umgebung, um mittags halb zwei ungesehen Morgenkaffee und Apfeltaschen zu verspeisen. Während F. und ich in den Stühlen lümmelten, mimte J. wie üblich die Gärtnerin und erschnüffelte intensiv jede einzelne Pflanze von oben und unten. (So manche darunter erachtet sie als essenswert., was unser Nachbar lieber nicht sehen sollte.) Nach 30minütiger müßiger Sonntagsfreude mußte ich mit Erschrecken feststellen, daß mein Sitzgerät nichts von meinen Ausgehplänen hielt und sich aus Protest in mich verbissen hatte. Hinternschiebebewegungen in alle vier Himmelsrichtungen brachten keine Besserung, nackt wollte ich auch nicht dastehen im Hinterhof, der von mindestens 20 Wohnparteien eingesehen werden kann, so daß daraufhin F. unter Gekicker und Gekacker meiner Hilflosigkeit Abhilfe schaffte.

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