Donnerstag, 9. Juli 2009

01.07.2009 - von Baie-Ste.-Catherine über Saint-Siméon und Rivière-du-Loup, Québec, nach Notre-Dame-du-Lac am Timouscata See, Nouveau-Brunswick

Nach einer Nacht an einer Raststätte an einem See unweit der annehmbar wenig befahrenen Landstraße kurz vor Baie-Ste.-Catherine fuhren wir die noch knappen 40km weiter nach Norden bis in den Ort hinein. Wir befanden uns zwischendurch auf 750 Höhenkilometern, was um uns herum mit dichten Nebelschwaden und plötzlichen, heftigen Regenschauern kommentiert wurde.

Im Ort angekommen buchten der P., die M., die S. und ich eine Walbeobachtungsexkursion, die uns für 2,5 Stunden gemeinsam mit 16 weiteren Personen und einem Kapitän auf einem motorbetriebenen Schlauchboot über die See jagte. Wale sahen wir tatsächlich – ein Buckelwalweibchen und mehrere Belugas mit einem Jungen. Es war ein bizarres Schauspiel, wie auf offener See vier kleine und größere Schiffe dem Buckelwalweibchen hinterherjagten, sobald sie nur ihre Flossenspitze zeigte. Obwohl keine Harpunen im Spiel waren, ähnelte die Exkursion streckenweise zu sehr einer Waljagd, als daß sie sich unschuldig „Beobachtung“ nenne dürfte. Ich kann unmöglich glauben, daß sich die Wale von dreißig bis vierzig Booten zusätzlich zum industriellen Schiffsverkehr auf dem Weg zu ihren Futterstellen unbeeindruckt zeigen sollten. Die 200m obligatorischer Abstand, die nach Tierschutzrichtlinien zwischen Boot und Walen eingehalten werden sollen, scheinen die Kapitäne außerdem eher als Empfehlung denn als Pflicht zu interpretieren – fuhr unser Schiff doch bis auf zwanzig Meter an Tictactoe heran.

Nach der Fahrt über See in einem kleinen Boot hatten wir noch nicht genug und stellten uns in Saint-Siméon für die Fährüberfahrt an.

Die Wartezeit versüßten wir uns am Strand.


Da bin ich mit der F., die ich aber nicht herzeigen will.


Und hier ist die J., wie sie gekonnt an der F. vorbei steuert.

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