Freitag, 17. Juli 2009

09.07.2009 - von Washington, D.C., zum Allegheny National Park, Pennsylvania

Ach richtig, das Reisetagebuch ... ließ so lange auf sich warten, da hier in Montreal unsere Abreise- und Auszugsmaßnahmen so viel Raum und Zeit einnehmen. Dingding ...

Wir befanden uns also in Washington und J. sah man abends nach der Extremstadtrunde (ungefähre sechs Stunden Gassi) an, wie geschafft sie war. Ihr theatralisches Talent half ihr ungeheuerlich bei der Darstellung des Endes ihrer Kräfte.



Kurz vor Aufbruch am nächsten Morgen erklärten wir uns zur neuen Generation von "Jugend forscht", ergründeten den Tümpel von nebenan und den Wanderweg, der wunderschön um den Campingplatz herum gelegen direkter Nachbar der Stadtautobahn war. Vom Lärm, der täglich aufgrund unzähliger Kraftfahrzeuge in den Waldstückstreifen eindringt, fühlte sich die ehemalige Bewohnerin dieser Hülle offensichtlich so sehr gestört, daß sie regelrecht aus der Haut fuhr und ohne weitere Spuren zu hinterlassen verschwand. F. nahm sich des Heinz-Sielmann-Erbes ihres Großvaters an, untersuchte gewissenhaft, erklärte uns die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge zwischen Häutung und Wald und führte letztendlich das gute Stück zollfrei als Geschenk für M. in den Wohnwagen ein.

(hochinteressierte Körperhaltung und Gesichtsausdruck der F.)

Unsere Etappe an diesem Tag führte uns knappe 600km nördlich von Washington beinahe durch die gesamte Süd-Nord-Erstreckung Pennsylvanias in den nördlichsten Zipfel des Allegheny-Nationalparks. Die Fahrt gestaltete sich für Fahrerin wie Beifahrerin normal aufmerksam bis sehr gespannt.


Während F. durch anhaltende Vorwärtsbewegungen versuchte, das Vehikül anzutreiben, zeigte sich A. abwechselnd erheitert und schockiert. Nicht mehr nachvollziehbar ist allerdings die Emotion, die sie zu diesem Gesichtsausdruck bewegte.


Der Abend im Nationalpark wartete uns mit einem wunderschönen Sonnenuntergang auf, der uns freudig S.s Geburtstag entgegen sehen ließ.

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