Mittwoch, 8. Juli 2009

29.06.2009 - von Montréal zum Parc-de-la-Peninsule

Früh aufstehen, allerlei Erledigungen und das Abholen unseres Wohnmobils standen heute auf dem Programm. Gegen 15 Uhr trafen wir nach knapp einstündiger Fahrt durch die Stadt zu viert bei der Wagenvermietungsgesellschaft in einer kleinen Ortschaft nördlich von Montreal ein. Zwei weitere Stunden, einzelne Reparaturen und eine lange Einweisung später packten M., P. und S. als stolze Wohnwagenmieter auf dem Parkplatz einer bekannten kanadischen Einkaufskette die erste Gepäckladung in das neu erstandene Vehikel. Mit einer Stunde Verspätung fuhren eine aufgeregte J. mit F. und A. vor der Familie in der großen, weißen, rollenden Vorratsbox her aus Montréal in Richtung Québec.

Die geplante Urlaubsroute soll uns in 13 Tagen und knappen 4000km von Québec über Nouveau-Brunswick, Maine, New Hampshire, Massachusetts, Connecticut, New York, New Jersey, Maryland, Pennsylvania, New York und Ontario zurück nach Montréal führen. Bei einer derartigen Reisegeschwindigkeit sollten wir es problemlos mit einer Rentnerkaffeefahrt aufnehmen können – jedoch haben wir weniger Sehenswürdigkeiten auf dem Programm stehen. Doch hier einmal zum genaueren Überblick:


Wir planten aus finanziellen Gründen eine Mischung aus zivilisiertem Wildcampen und Campingplatznutzung. Schon am ersten Abend scheiterte die abenteuerliche Variante am zu dicht besiedelten Quebec und an zu weichen Waldwegen. Glücklicherweise stießen wir nachts um 22:30 Uhr endlich auf einen Campingplatz 100km vor Quebec City, der uns Unterschlupf bot. Die Campingplatzpreise sollten uns von der ersten Nacht an immer positiver überraschen. Mit Strom-, Frischwasser- und Abwasseranschluß, zwei Fahrzeugen, fünf Personen und Hund verlangte der Campingplatzwächter lediglich 33$ und wünschte uns mit seiner guten Tat zufrieden eine Gute Nacht.

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